Mit der Serie Jungle of Art I richtet Ann Agarwal den Blick nach innen – auf das, was im Kern bereits angelegt ist, noch bevor es in Erscheinung tritt. Ausgangspunkt ist die Verbindung zur Natur als Resonanzraum.
Blätter, Fasern und FundstĂ¼cke tragen gewachsene Strukturen in sich – Linien, die nicht konstruiert sind, sondern entstanden. Sie folgen keiner äuĂŸeren Ordnung, sondern entwickeln sich aus sich heraus: verzweigt, verdichtet, in Bewegung. Diese Strukturen treffen auf einen kĂ¼nstlerischen Prozess, der nicht ordnet, sondern bĂ¼ndelt.
Schicht fĂ¼r Schicht entstehen Bildräume, in denen sich Wahrnehmung verdichtet. Fokus und Schweifen, Klarheit und Unschärfe wirken nicht gegeneinander, sondern treten in Beziehung. So wird sichtbar, was im Unsichtbaren angelegt ist: ein innerer Zusammenhang, der sich nicht erzwingen lässt, sondern zeigt, wenn Elemente in Verbindung treten.
Die Arbeiten dieser Serie setzen dort an, wo der Kern erfahrbar wird –
als Grundlage fĂ¼r alles, was daraus entstehen kann.